Südwind - Restaurant
„Ab in den Süden.“ Mit diesen Worten wirbt das elegante Restaurant an der Bottmühle um seine Gäste. Und tatsächlich fühlt man sich in eine andere Welt entführt, wenn man die hellen Räume betritt. Die Wände sind in einem klaren Blaugrau gehalten, das Mobiliar wirkt freundlich, ein alter Küchenschrank passt sich perfekt in eine Nische ein. Dort, wo sich in den letzten Jahrzehnten die Südstädter an der Theke trafen, im ehemaligen Null2 und seinem Nachfolger dem Null3, hat sich ein Restaurant niedergelassen, dass sich einer neuen Form des Essens verschrieben hat: Den Tapashis.
Die Betreiber bringen fundierte Gastronomieerfahrungen mit. Das Kleinkunsttheater Mittelblond wird von ihnen genauso betrieben wie die Bar Iron auf der Schaafenstraße und nicht zuletzt ein Hotel auf der Baleareninsel Mallorca. So ist das Fundament gelegt für ein Restaurant, in dem kühle Eleganz und viel Gefühl für Design auf kulinarischen Genuss und südliches Flair treffen.
Kleine Gerichte, liebevoll angerichtet, irgendwo zwischen Tapas und Sushi angesiedelt. Das ist die neue Kreation. Tapashis. Es sind jedoch nicht die bekannten Tapas, die man hier serviert bekommen: Da findet man auf seinem Teller Mini-Rouladen mit knackigem Bacon, gefüllt mit einer Trockenpflaume, Rauchsalz und Currysauce oder nordafrikanische Fleischbällchen mit Sonnenblumenkernen und Sultaninen.
Das Essen bei SüdWind ist eine Reise um die Welt. Kaum ein Kontinent fehlt auf der Karte. Die erwähnten Mini-Rouladen haben ihren Ursprung in England, die Fleischbällchen kommen aus Marokko. Aber auch Italien, Nordamerika, Spanien, Deutschland, Frankreich, Japan und Neuseeland sind mit kulinarischen Genüssen vertreten. Was sie alle eint, ist die Form der Darreichung: In kleinen Portionen, fast immer gerollt oder rund. In Sushi-Form eben.
So klein wir die Portionen sind auch die Preise. Ein Kartoffelbällchen mit Brokkoli (Deutschland) gibt es schon ab 2,50 Euro, vegetarische Reisbällchen, gefüllt mit Gemüse und Mozarella an toskanischer Tomatensauce (Spanien/Italien) für 3,30 Euro und drei Green Shellmuscheln mit Pesto (Neuseeland) für 5,60 Euro. So kann man sich seine Reise durch die Speisen der Welt selber zusammenstellen.
Neben den warmen Gerichten bietet die Karte auch einen ganzen Reigen an kalten Mini-Gerichten, durch die die Reise neben den bereits genannten Ländern um Griechenland und Indien erweitert wird. Darüber hinaus gibt es auf der wechselnden Wochenkarte auch Hauptgänge in herkömmlichem Umfang. Die Weihnachtszeit bringt sonntags Gänse auf den Tisch und die anderen Jahreszeiten werden jeweils mit passenden Spezialitäten untermalt.
Bei einem guten Essen darf der entsprechende Wein natürlich nicht fehlen. Deutsche, französische, österreichische und portugiesische Weißweine bieten sich dafür an. Oder wer es eher rot mag, der kann die Reise auch nach Chile, Australien, Spanien und Italien fortsetzen.
Ab in den Süden... Das neue Restaurant SüdWind ist tatsächlich eine Entführung in südliche Gefilde. Und hier gibt es noch einiges zu entdecken.
Öffnungszeiten:
Di. - So. 15:30 Uhr bis 00:00 Uhr
Küche 18:00 Uhr bis 22:30 Uhr
Branche / Kategorie
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