Katze gefunden? Handschuh verloren? Schrank zu verkaufen? Fahrrad gesucht? Hier könnt ihr anbieten, finden, stöbern, tauschen: Die Pinnwand auf "Meine Südstadt".
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Hallo Wassily,
ich habe Dich an 13.05.12 im Stimmbezirk 20606 (Wahllokal inKöln-Rondorf) als sehr engagierten und politisch interessierten jungen Mann kennen gelernt.
Ich kann an Deiner Berichterstattung nichts aussetzen und finde sie von der Formulierung her sehr erfrischend und nicht so ermüdend, wie von manch einem alt eingesessenen Redakteur.
Die Reaktion von "revpyr84" ist wahrscheinlich auch ein wenig frustgeprägt und im übrigen kann man es sowieso niemals allen Recht machen.
Ich kann nur sagen: "Mach weiter so" und verliere nicht das Interesse an einer informativen und anspruchsvollen Berichterstattung verschiedenster Themenbereiche aus dem Kölner Süden oder auch Themen mit gesamtstädtischen Interesse.
Alles Gute weiterhin wünscht Dir Dein Mitstreiter aus dem Wahllokal.
Gruß
Harald Meisenheimer
Sehr geehrte/r Frau/Herr "revpyr84",
haben Sie recht herzlichen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Rückmeldung zu unserer Berichterstattung.
Schade, dass Sie Ihre Anmerkung nicht unter Ihrem wahren Namen veröffentlichen - das würde meiner Meinung nach einer sachgerechten Diskussion weiterhelfen.
Erlauben Sie mir, kurz auf die von Ihnen angesprochenen Punkte einzugehen:
1. Die von Ihnen als "süffisantes Gesülze" bezeichnete Aussage der Kollegen haben wir aus dem Artikel entfernt. Ich möchte Sie aber darauf hinweisen, dass sie nicht von mir stammt, sondern eben von den Kollegen. Um weiteren Missverständnissen vorzubeugen, haben wir das aber gestrichen.
2. Die von Ihnen kritisierte Aussage, der Wahlkampf von Frau Verpoorten sei "seltsam" gewesen, stammt, wie auch eindeutig erkennbar ist, von Frau Dr.Müller (Grüne). Sicherlich haben Sie Verständnis dafür, dass ich die Aussagen einer Außenstehenden nicht erläutern kann und daran auch kein Interesse habe.
3. Auf eine inhaltliche Diskussion mit Ihnen lasse ich mich nicht ein. Ich weise eine parteiische Berichterstattung aber entschieden zurück und verweise auf unsere Vorbericht-Erstattung, in deren Rahmen wir alle Kandidaten haben zu Wort kommen lassen. Es geht nicht darum, welchen Kandidaten ich persönlich oder unsere Redaktion überzeugend findet, das kann ich auch beim besten Willen nicht in den Texten erkennen.
Ich danke Ihnen dennoch für Ihre Rückmeldung und wünsche Ihnen einen schönen Tag.
Mit freundlichen Grüßen
Wassily Nemitz
Werter Herr Nemitz !
Journalismus ist mit unabhängiger, überparteilicher Berichterstattung unabdingbar. Es sei denn Ihr Journal bekennt sich eindeutig resp. Sie (in Abstimmung mit der Chefredaktion) zu einer Parteienlandschaft. Ihr süffisantes Gesülze - Zitat: "Journalisten-Kollegen vor dem Rathaus vermuteten scherzhaft, sie sei womöglich in Eier-Likör ertrunken" bewerte ich als unterhalb der Gürtellinie. Frau Verpoorten hat in nur 2 Jahren im NRW-Landtag mehr für Köln erreicht als Frau Hack in 5 Jahren zuvor. Selbst in SPD-Landtagskreisen war Frau Hack eine mehr oder weniger profillose "O-Nummer". Oder haben Sie in Ihrem Archiv anderweitige greifbare Unterlagen ? Natürlich ist das Wahlergebnis für Frau Verpoorten schockierend. Aber nicht "seltsam" wie aus GRÜNEN-Kreisen mitgeteilt. Dieses bitte ich näher zu spezifizieren. Frau Verpoorten hatte festgestellt, dass Herr Röttgen als Spitzenkandidat schwer vermittelbar ist und daher noch individueller, persönlicher in ihrem (grösstenWahlkreis in Köln) denWahlkampf auf ihre Person polarisiert.
Nachdenkliche Grüsse
revpar84
Sehr schöne Bilder, gefallen mir gut und bieten die Möglichkeit, einen Eindruck von dem WE zu bekommen, ohne selbst dagewesen zu sein!
Sabine Müller hat überzeugende und gute Antworten. Ich werde mit BEIDEN Stimmen die Grünen wählen.
Hallo zusammen,
die Ausstellung ist während der üblichen Bürozeiten geöffnet. Ruft doch vorher an, dann gibt es auch einen frisch aufgesetzten Kaffee - mit aufgeschäumter Milch.
Annostraße 45 - 50678 Köln - 0221/9436910 - 0171/3623990
Ich finde die Info nicht, wie lange und zu welchen Zeiten die Ausstellung denn zu besuchen ist. Bitte um Tipps wo ich die sind.
Vielen Dank Herr Wassily für "Das Fundament der Demokratie". Zum Ersten Mal habe ich die Arbeit der kommunal Politiker verstanden. Sie haben klar, unparteiisch und trotzdem sehr "menschlich" die Arbeit in der BV beschrieben. Respekt auch an die Mitglieder der Bezirksvertretung für Engagement.
Mit einer überwältigender Mehrheit von 91,4 Prozent der 3.999 abstimmberechtigten Mitglieder (so etwas gab es doch sonst nur zu DDR-Zeiten, oder?) wurde gestern Abend das neue FC-Präsidium um Werner Spinner gewählt. Mit dabei der kölsche Bauer und Ex-Nationaltorwart „Toni“ Schumacher sowie Jungfrau Markus Ritterbach. Endlich zeigte sich geschlossene Einigkeit beim meinem FC, so kam es gar nicht zu einer Abstimmung über den Gegenkandidaten Karl-Heinz Thielen. Auch Handgreiflichkeiten und verbale Aussetzer waren abwesend. Der beste Spruch am gestrigen Abend kam von Herrn Ritterbach: "Es gibt Regeln, die stehen irgendwo. Zum Beispiel die: Als Autofahrer fährt man nicht auf Schienen." Endlich mal jemand mit Realitätssinn bei meinen Geißböcken – das gibt Hoffnung und Zuversicht für die Zukunft!
Als mir allerdings heute morgen beim Frühstück die Schlagzeile „Spinner ist neuer FC-Präsident“ entgegen sprang, musste ich dann doch erstmal schmunzeln. Wir sind eben doch ein Karnevalsverein! Oder?
...bitte zahlreich erscheinen!
Einlass ab 18 Uhr
Ort: LANXESS arena
siehe Einladung:
http://www.fc-koeln.de/fileadmin/user_upload/pdf/2011-2012/JHV_2012/Mitg...
http://www.fc-koeln.de/fileadmin/user_upload/pdf/2011-2012/JHV_2012/Graf...
so cool!
Gut, dass man beim Darius noch gute Ware zu erschwinglichen Preisen bekommet. Mit diesen Worten.....Gute Fahrt.
Lest auch den Nachruf, den "Rotkäppchen" auf den ehemaligen norwegischen Trainer des 1. FC Köln geschrieben hat.
Seit gestern ist mal wieder Frank Schäfer Interimstrainer und Solbakken entlassen. Also kein Aprilscherz!
Da sich einige Spieler nun Volker Finke zurück wünschen, dürfte es beim FC spannend und grotesk weiter gehen.
Nach Köln bin ich gezogen, weil ich nach Kennenlernen zu dem Schluß kam, dass Köln die Stadt in Deutschland ist, die mir am besten gefällt, - und ganz besonders eben die Südstadt.
Netter Aprilscherz, da wir, die Piraten, derzeit auf Kommunaler Ebene in Köln nicht im Rat oder Bezirksvertretung vertreten sind, ist der Scherz entlarvt :-)
Ich bin von der Idee des Luxus-Pfeffers auch unheimlich angetan und kann den Leuten des Jungunternehmens (Hennes' Finest) nur meinen Lob aussprechen. Das sind die ersten Wegbereiter eines fairen Pfefferhandels in der Region rund um Kambodscha, in der die Menschen teilweise unterhalb der Armutsgrenze leben und von vielen anderen Agrarunternehmen gezielt ausgebeutet werden.
Quelle: Aufbauarbeit mit Pfeffer - Handelsblatt
Haben denn "DEINE FREUNDE" eigentlich auch dafür gestimmt? Kann ich mir doch kaum vorstellen, dass die kostenlosen Nahverkehr fordern und dafür das Radfahren (respektive -parken) kostenpflichtig machen möchten.
Und könntet ihr die erwähnte Drucksache - so sie euch denn vorliegt - für uns veröffentlichen?
Ja wer hat denn da diese Idee gehabt?!
Das ist doch von der Autolobby gesponsort. Und von GRÜN als gut befunden?
Set`82 immer grün gewählt, obwohl mir die Kölner Grünen schon immer etwas suspekt waren. Nachhdem der Verräter Fischer sich abgeseilt hat war für mich Schluß.
Irgendwie war ich dann doch Gewohnheitswähler. Aber jetzt IST Schluß.
Ein GRÜNER kann zu solch einem abwegigen Ratsbeschluß NICHT o.k. sagen
Hallo Kölner Grüne - HALLOOO -- Ein weiteres Eigentor !!!
Das hätte Westerwelle nicht schlechter machen können . Ihr Pfeifen
Ich freue mich darauf auf die erste Alternative -DIE PIRATEN-
SO LONG
Axel
Hallo Leute, herzlichen Glückwunsch!
Toller APRIL-Scherz.
Gruß aus der Südstadt
Ich fahre seit vielen Jahren mit dem Fahrrad und habe bisher den Vorteil, dass man im Gegensatz zum Auto kostenlos parken konnte, als besonders wichtig angesehen. Wie soll denn das jetzt vermittelt werden?
Da machen sogar die Grünen mit? Frechheit!!
Was für eine tolle Idee. Kunst hat nichts mit Behinerung zu tun, Kunst braucht Inspiration, Ideen, Kreativität. Wer behauptet das Behinderte dies nicht haben? Mehr davon, ich bin gespannt und dabei.
Nur eine kurze Ergänzung: Am Samstag, dem Tag vor Palmsonntag, werden um 11 Uhr im Pfarrheim von St.Severin mit den Kindern Palmstöcke gebastelt. Mitzubringen ist ein 1cm dickes Rundholz, ca. 50-80cm lang (aus dem Baumarkt), der Rest an Material (inkl. Palmzweigen) wird gestellt. Die Messe an Palmsonntag beginnt um 11 Uhr im Kreuzgang von St.Severin und ist für die Kinder ein großes Erlebnis.
Die Karfreitagsliturgie mit der Schweigeprozession über die Severinstraße findet um 15 Uhr, nicht um 8 Uhr statt!
An Ostern wird übrigens in St.Severin nach anderthalb Jahren reparaturbedingter Pause die bei einem starken Regen beschädigte Orgel wieder erklingen (...vielleicht demnächst auch noch einen eigenen Artikel auf MeineSüdstadt.de wert?)
Schön, dass sich die Vielseitigkeit der Südstadt auch durch solch einen Bericht ausdrückt. "...und warum nicht mal einen Gottesdienst besuchen?"
Sehr schoen formulierter Text! Besonders der Seitenhieb auf die FDP ist klasse! Als nächstes fliegen sie in SH und NRW raus!!
Mit der 1:4 Niederlage in Hannover steckt der FC noch tiefer im Abstiegskampf Schönreden statt schön spielen: Kölscher Realitätsverlust auf norwegisch.
Schöne Frage im Trainerlehrgang: Es steht im Auswärtsspiel 1:3, es sind noch 23 Minuten zu spielen. Der Gegner ist auf dem Papier deutlich stärker einzuschätzen als die eigene Mannschaft, scheint aber heute auf Grund des Spielverlaufs nicht unschlagbar. Zumal er am Donnerstag noch international tätig war. Was machst du?
Wer jetzt sagt, er wechselt defensiv und bringt zwei Innenverteidiger, von denen einer auf der 6-er Position spielt – obwohl noch ein Stürmer und zwei offensivstarke Außenverteidiger auf der Bank sitzen: Der Kandidat dürfte sich wohl eine glatte Fünf abholen. Stale Solbakken, der norwegische Trainer des FC, hat genau so gehandelt. Und 1:4 verloren. Nicht die Mannschaft, die noch den Ausgleich schaffen kann, gab Gas, sondern die, die vorne lag. Während der eine Trainer offenbar das 1:3 halten wollte, wechselte der andere offensiv (Stürmer gegen Mittelfeldspieler). Und hätte damit zum Schluss fast noch 5:1 oder 6:1 gewonnen. Defensiv in Richtung Abstiegsplätze, auf Fehler des Gegners warten anstatt zu agieren – das hat scheinbar Methode beim Übungsleiter, der wohl exklusiv der Meinung ist, dass die sportliche Entwicklung der Kölner positiv ist („die Mannschaft ist in einer guten Verfassung“ – O-Ton nach dem Hannoverspiel).
Wir erinnern uns: Im letzten Spiel der Hinrunde ließ Solbakken die Welturaufführung eines 5-4-1 in München spielen. Die Bayern wollten nach 30 Minuten mit einem weniger spielen, nichts geschah. Es fiel das 1:0 gegen den FC, keine Veränderung. Auch nach dem 2:0 standen die Zeichen nicht auf Attacke. Am Ende stand es 3:0 der zehn gegen die elf, die weiter munter mauerten. Gegen Schalke macht Poldi früh das 1:0. Und dann? Abwarten, bis der Gast sich erholt hat und vier Stück macht. Oder im Heimspiel gegen den HSV (damals zwei Plätze hinter Köln): Hier hatte die Heimmannschaft 1.FC Köln in der ersten Halbzeit weniger als 30% Ballbesitz. Nicht gegen Barca, sondern gegen kriselnde Hamburger mit einer Katastrophendefensive.
Wurde vergangene Woche das mühsame 1:0 gegen die dümpelnde Hertha und die Entlassung Finkes noch von vielen wie ein Aufbruch in bessere Zeiten gefeiert, finden sich diese unverbesserlichen Optimisten auf dem gleichen Boden der Tatsachen wie der Rest der Fangemeinde: wieder Abstiegskampf pur; wieder eine Schießbude in der Liga, obwohl der Cheftrainer einen unattraktiven Betonfußball spielen lässt, den immer weniger Fans sehen wollen (selbst das Derby gegen Leverkusen war nicht ausverkauft – wann hat es das zuletzt gegeben?); wieder eine Mannschaft, die in den letzten zwanzig Minuten ausgebrannt wirkte (oder fehlt die Leidenschaft und / oder der Wille, sich gegen Niederlagen zu stemmen?); wieder ein FC-Spiel, das unglaubliche technische Mängel, unfassbare Missverständnisse und ein mitunter seltsam konfuses Aufbauspiel offenbarte (als außenstehender Beobachter, der ständig von „Automatismen“ und einstudierten Abläufen im Fußball hört, fragt man sich, was beim FC eigentlich Tag für Tag trainiert wird; hochweit gab's schon in 60er Jahren).
Und so bleibt der FC mehr oder weniger eine One-Man-Show – der Prinz trifft nicht nur häufig, sondern auch meist im richtigen, weil wichtigen Moment. Ausgleich hier, Siegtor da, gern auch in den Schlussminuten. Und genau aus dem Grund wird er gehen. Denn Poldi beim FC ist zurzeit in etwas das Gleiche, als wenn Pavarotti in der Südkurve mitsingen würde.
Wo sind die vielen Talente, die in den U-Mannschaften des FC spielen? Sie sind ausgeliehen, sitzen auf der Bank oder warten auf eine gnädige Nominierung bei den Profis. Stattdessen sehen wir die immer gleichen Akteure, deren Gekicke einen irgendwie an den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ erinnert. Same procedure as every year. Ob durch „altgediente“ und für höhere Weihen unbrauchbare Spieler wie Brecko, Lanig, McKenna, Eichner, Andrezinho und Pezzoni oder vermeintliche Verstärkungen wie Peszko, Jajalo, Roshi und Chong Tese. Und wo ist die Form der Spieler, die in der letzten Saison zumindest phasenweise für Begeisterung sorgten wie Geromel, Clemens oder Nova? Das alles reicht im Grunde schon, um zumindest mal schüchtern in Frage zu stellen, ob der FC tatsächlich auf dem sportlich richtigen Weg ist. Den Rest vom „Chaos-Club Köln“ (Spiegel Online) – fehlender Präsi, geschasster Manager, 30 Millionen Schulden - wollen wir mal dezent verschweigen. Aber es gibt auch weitere schöne Zahlen, entnommen aus der offiziellen Statistik auf www.bundesliga.de, die eigentlich alle Alarmglocken läuten lassen müssten: Aus den letzten zehn Spielen holte der 1. FC Köln sieben Punkte. Gegen Kaiserslautern, Hoffenheim und Berlin. Der FC gehört zu den Mannschaften mit den schlechtesten Zweikampfwerten und dem geringsten Ballbesitz. Und die Kölner hatten, wen wundert's, die mit Abstand wenigsten Chancen aller 18 Teams! Von denen zudem viel zu viele, wie in Hannover, eben nicht herausgespielt wurden, sondern durch grobe Patzer des Gegners entstanden.
Aber alles wird gut, weil beim 1. FC Köln ja jetzt der Bock der Gärtner ist (nein, nicht Hennes, Claus Horstmann; nur zur Erinnerung: Das ist der Herr, der für die ganze Misere der Vergangenheit mit verantwortlich ist, wie durch ein Wunder aber als einziger noch in Amt und Würden und mächtiger denn je im Verein) und mit Didi Beiersdorfer eine Reinkarnation von Herrn Meier als Manager hoch gehandelt wird. Natürlich hat der mal beim FC Fußball gespielt (Stichwort Stallgeruch) und dann später beim HSV sowie bei Red Bull Salzburg richtig viel Geld für Fußballer ausgegeben. Große Erfolge dieser Teams sucht man aber vergeblich. Also genau der Mann, den der FC jetzt braucht.
Zurück zu Solbakken. Er meinte im gestrigen Interview noch sinngemäß, der FC könne gegen jede Bundesligamannschaft punkten. Man könnte es Selbstbewusstsein nennen – in Wahrheit ist es purer Realitätsverlust. Getragen von dem kümmerlichen Rest der FC-Führungsriege. Kritische Stimmen haben keinen Platz im rheinischen Frohsinns-Verein. Pragmatisches Handeln schon gar nicht. Und das hat Tradition. Beispiel Frank Schaefer: Trotz deftiger Niederlagen in Serie kurz vor Saisonende und einem bedrohlichen Platz am Abgrund in der Tabelle, wabert er heute noch bei vielen FC-Fans als „der“ Trainer durchs Hirn, als einer, unter dem es aufwärts ging. Erinnerung ist eben, wenn man trotzdem nachdenkt. Es würde also nicht wirklich verwundern, wenn es beim FC, der am kommenden Sonntag irgendwie einen Punkt gegen Dortmund geholt hat, heißt: „Wir sind wieder wer“ (O-Ton Meier, damals nach der Verpflichtung von Maniche). Oder „Mit dem Abstieg haben wir nichts zu tun“ (O-Ton Horstmann vor kurzem). Wundern darf man sich aber auch nicht, wenn bis zum 34. Spieltag gezittert werden muss. Wie in den Jahren zuvor. Irgendwie nicht das, was man gebetsmühlenartig vor jeder Saison daherschwafelt: mit jungen Spielern / Talenten und modernem, attraktiven Fußball schrittweise wieder in die vorderen Ränge kommen. Doch wer schönen Worten auch Taten folgen lassen will, darf gehen.
Dat jiddet nur, nur, nur in Kölle.
Heino Schütten